Presse
19.01.2014, 19:41 Uhr | Rheinzeitung / Sabine Nitsch
Ortsbürgmeister: Jetzt darf auch die CDU Labonde wählen
Kommunalpolitik 44-Jähriger soll scheidenden Namensvetter in Rheinbrohl ablösen
Oliver Labonde soll für die Rheinbrohler CDU das Rathaus zurückerobern. Einstimmig sprachen sich die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung im Römer dafür aus, den 44-Jährigen als Kandidat für das Bürgermeisteramt ins Rennen zu schicken.
Nach beinahe 15Jahren SPD Regentschaft soll mit ihm, so hofft die CDU, wieder ein christdemokratischer Bürgermeister in Rheinbrohl die Geschicke der Gemeinde lenken. Amtsinhaber Dieter Labonde stellt sich nicht erneut zur Wahl. „Diesmal wählen auch wir Labonde“, kommentierte Gregor Pütz lachend die Namensgleichheit. Monika Teusen, CDU-Ortsverbandsvorsitzende, setzte den Bewerber ins rechte Licht. „Du bist mit Leib und Seele Rheinbrohler. Überhaupt hast du nur gute Eigenschaften.“
 
Oliver Labonde, der Offizier bei der Bundeswehr ist und seit 2013 beim Amt für Heeresentwicklung in Köln arbeitet, gab sich kämpferisch. „Ich will der neue Bürgermeister von Rheinbrohl werden“, stellte er klar. Jetzt sei der richtige Zeitpunkt. Beruflich seien die Weichen so gestellt, dass er drei Tage die Woche von zu Hause arbeiten könnte, die Familie steht hinter ihm, und Erfahrungen in der politischen Arbeit bringe er mit. Seit 1999 sitzt er für die CDU im Gemeinderat, seit 2009 auch im Rat der Verbandsgemeinde. Er arbeitet seit 14 Jahren im CDU-Vorstand mit, als Vorsitzender, Kassierer oder Beisitzer. Er sei belastbar, authentisch und bodenständig und engagiere sich unter anderem im Fußballverein oder bei der Kolpingfamilie, warb er für seine Nominierung.

Er hat auch genaue Vorstellungen davon, wie er Rheinbrohl nach vorn bringen will. Ganz oben auf der Liste steht eine „nachhaltige Vereinsförderung“, worunter er auch die „Einführung eines Dienstleistungsangebotes für ein lebendiges Dorf am Römerwall“ versteht. Auf jeden Fall sollen die Ehrenamtler bei ihrer Arbeit unterstützt und entlastet werden. Auch an die Finanzen hat er im Blick. „Wir brauchen einen soliden Haushalt. Ausgaben und Umlagen müssen gesenkt werden“, fordert er. „Wer richtig investiert, wird langfristig sparen“, ist seine Devise. Außerdem auf seiner To-do-Liste: Ein barrierefreies Wegenetz in Rheinbrohl, ein gepflegter Friedhof mit der Möglichkeit der Baumbestattung, und der Schulstraßentunnel soll wieder geöffnet werden. Vor allem will er das Rheinufer aktivieren. Dazu wünscht er sich die öffentliche und auch gewerbliche Nutzung von Teilen des Geländes der Hilgers-Werft. „Wir haben so ein schönes Rheinufer. Dort sollte es in den Sommermonaten Außengastronomie geben. Das muss mit den ansässigen Firmen angegangen werden.“ Die Wirtschaft will er fördern, indem mehr Gewerbe angesiedelt wird. „Wir haben im Team eine große Chance, all das umzusetzen“, schwor er die CDU-Mitglieder auf die gemeinsame Marschrichtung ein.
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